26.04.2021 Betroffeneninitiative

Beratung für Betroffene der DDR-Heimerziehung zu Rehabilitierung und Aktenrecherche

Beratung ab 2021

Die Betroffeneninitiative „Missbrauch in DDR-Heimen“ e. V. entstand 2014 aus der Selbsthilfegruppe „Verborgene Seelen“ in der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau. Der Verein betreut und begleitet Betroffene der DDR Heimerziehung bei ihrer Schicksalsklärung und unterstützt in Rehabilitierungsangelegenheiten,Aktenrecherchen die die eigenen Erfahrungen belegen ,auch finden Betroffene von sexuellem Kindesmissbraucht ebenfalls Unterstützung.


Neu seit 29.11.2019
Zum Novellierten SED-Unrechtsbereinigungsgesetz

Statt der bisher nötigen 180 Tage in politischer Haft, reichen nunmehr 90 Tage für den Erhalt der Opferrente.

Was wird rehabilitiert?

Entscheidungen, die der politischen Verfolgung dienten
Willkürakte

politisch begründete Unverhältnismäßigkeit zwischen Tat und verhängtem Strafmaß

rechtsstaatswidrige Einweisung in eine psychiatrische Anstalt oder in ein Kinderheim

Leben unter haftähnlichen Bedingungen (Zwangsarbeit, Jugendwerkhof)

Eine positive Rehabilitierungsentscheidung ist Voraussetzung für die Bewilligung von Ausgleichsleistungen.

Fischerdörfchen 15, 04860 Torgau
Tel.: 03421 90 78 74 00 oder
Mobil: 01573 72 781 43

Ansprechpartnerin: Corinna Thalheim




Wir werden gefördert durch:

Den Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

https://lasd.landtag.sachsen.de/de/aktuelles/pressemitteilungen/PM-Novellierung-der-SED-Unrechtsbereinigungsgesetze.cshtml